Ihre Sicherheit ist uns wichtig

Unsere Maßnahmen für Ihre Patientensicherheit

Die Patientensicherheit hat in unserer Klinik höchste Priorität. Wir gewährleisten sie durch eine sorgfältige präoperative Vorbereitung, eine intensive postoperative Überwachung sowie ein Hygienemanagement, das höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Zertifizierte-Qualitaet

Ihre Behandlung in sicheren Händen

  • Strenges Hygienemanagement und optimiertes Wundmanagement
  • Individuelle Risikobewertung vor jeder Operation durch Operateur, Anästhesist und Internist
  • Umfassendes Anästhesiegespräch mit Bewertung aller Vorerkrankungen und Medikamente

  • Moderne Anästhesieverfahren mit geringer Belastung für den Körper

  • Konsequente Händehygiene und Teilnahme an der Initiative „Aktion Saubere Hände“

  • Regelmäßige Schulungen und Qualitätskontrollen 

  • Dokumentation der Behandlungsergebnisse im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD)

Welcome-Day

Aktion Saubere Hände

“Die Klinik Manhagen beteiligt sich jährlich an der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“. Ziel der Initiative ist es, durch konsequente Händehygiene Infektionen im Krankenhaus zu vermeiden und die Patientensicherheit zu stärken. Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierung unseres Teams unterstützen dabei die Einhaltung höchster Hygienestandards,” so die Hygienefachkraft der Klinik - Susanne Wernecke.

Mehr zu bundesweiten Kampagne

Vor Ihrer Operation

Sorgfältige Vorbereitung für eine sichere Operation

Bereits bei der Entscheidung über die geeignete Therapie berücksichtigen unsere Operateurinnen und Operateure das individuelle Risikoprofil jedes Patienten. Ziel ist es, die Behandlung optimal auf die persönliche gesundheitliche Situation abzustimmen.

Im anschließenden Anästhesiegespräch werden alle relevanten Vorerkrankungen sowie die aktuell eingenommenen Medikamente sorgfältig erfasst und bewertet. Bei komplexeren Fragestellungen können Risikopatientinnen und -patienten zusätzlich in einer speziellen Risikosprechstunde sowohl anästhesiologisch als auch internistisch beurteilt werden.

Entgegen einer häufigen Annahme stellt ein hohes Lebensalter allein keinen entscheidenden Risikofaktor dar. In unserer Klinik wurden bereits Patientinnen und Patienten im Alter von über 100 Jahren erfolgreich operiert. Zu den relevanten Risikofaktoren zählen dagegen beispielsweise starkes Übergewicht (BMI über 35 kg/m²), Diabetes mellitus oder schwerwiegende Erkrankungen von Herz und Lunge.

Bei allen Patientinnen und Patienten, bei denen ein endoprothetischer Eingriff geplant ist, erfolgen zudem standardmäßig Laboruntersuchungen und ein EKG. Diese werden fachinternistisch bewertet. Dadurch wird jeder Patient vor einer größeren Operation interdisziplinär durch Operateur, Anästhesist und Internist eingeschätzt.

Ziel dieser umfassenden Vorbereitung ist es, mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und die Patientinnen und Patienten bestmöglich auf die Operation vorzubereiten.

Wenn möglich, empfehlen wir außerdem eine präoperative Physiotherapie („Prähabilitation“). Dabei können wichtige Bewegungsabläufe – beispielsweise das Gehen mit Unterarmgehstützen – bereits vor dem Eingriff eingeübt werden. Das erleichtert die Mobilisation nach der Operation und unterstützt eine schnelle Genesung.

Während und nach Ihrer Operation

Dank moderner Anästhesieverfahren ist die Belastung für unsere Patientinnen und Patienten während der Narkose heute sehr gering. Durch individuell abgestimmte Narkosekonzepte können mögliche Nebenwirkungen deutlich reduziert werden. Dadurch treten beispielsweise postoperative Verwirrtheitszustände (Delir) in unserer Klinik nur sehr selten auf.

Viele Eingriffe können zudem – wenn es medizinisch sinnvoll ist – auch unter regionalen Anästhesieverfahren, wie beispielsweise einer Spinalanästhesie, durchgeführt werden. Dies kann insbesondere für Patientinnen und Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen eine schonende Alternative zur Vollnarkose darstellen.

Nach endoprothetischen Eingriffen werden alle Patientinnen und Patienten zunächst über Nacht engmaschig überwacht. Hierfür nutzen wir eine Telemetrie mit kontinuierlichem Monitoring der Vitalfunktionen, ähnlich wie auf einer Intensivstation. So können Herzfrequenz, Blutdruck und weitere wichtige Werte jederzeit kontrolliert werden.

Diese sorgfältige Überwachung sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit in der unmittelbaren Phase nach der Operation.

Hygienemanagement

Ein konsequentes Hygienemanagement ist ein zentraler Bestandteil unserer Behandlungsqualität. Die Rate postoperativer Wundinfektionen liegt in unserer Klinik deutlich unter 1 Prozent. Dieses Ergebnis erreichen wir durch umfassende Hygienestandards, kontinuierliche Schulungen unserer Mitarbeitenden und ein nach neuesten medizinischen Erkenntnissen optimiertes Wundmanagement.

Hygiene beginnt bei uns bereits vor der Operation. So werden Patientinnen und Patienten frühzeitig auf mögliche MRSA-Besiedlungen untersucht, beispielsweise durch einen Nasenabstrich. Dadurch können notwendige Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden, um das Infektionsrisiko weiter zu reduzieren.

Eine besonders wichtige Rolle spielt die konsequente Händehygiene. Diese fördern wir unter anderem durch unsere regelmäßige Teilnahme an der bundesweiten Aktion Saubere Hände, die für höchste Hygienestandards im Gesundheitswesen steht.

Um die langfristige Qualität unserer gelenkersetzenden Operationen transparent zu dokumentieren, arbeiten wir zudem seit vielen Jahren mit dem Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) zusammen. Die Auswertungen bestätigen uns eine sehr gute und nachhaltige Versorgungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten.

Spitzenwerte für die Klinik Manhagen

Die Klinik Manhagen erzielt im Rahmen der bundesweiten Qualitätssicherung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) überdurchschnittlich gute Ergebnisse.

Details

MRSA – keine Chance den Krankenhauskeimen!

In Deutschland infizieren sich jährlich über 15.000 Menschen mit gefährlichen Krankenhauskeimen – wie etwa dem MRSA, dem Methicillin resistenten Staphylococcus aureus. Wir sind eines der ersten Krankenhäuser, das auf freiwilliger Basis ein Personalscreening auf MRSA durchgeführt hat und seine Patienten intensiv auf resistente Keime untersucht.

Über Körperkontakt und das Anfassen von Türklinken sowie anderen Objekten können sich Krankheitserreger schnell verbreiten. Etwa 80 Prozent der Krankheiten werden über unsere Hände übertragen. Eine gründliche Desinfektion der Hände tötet 99,9 Prozent der Erreger ab. In der Klinik Manhagen stehen deshalb zahlreiche Desinfektionsmittelspender auch für Patienten und Besucher bereit. Auch Sie können mithelfen!

Unser ärztlicher Direktor, Prof. Jörg Braun ist ein bundesweit anerkannter Spezialist für Infektionskrankheiten und deren Prävention. Unser speziell geschultes Personal stellt unter seiner Leitung die Einhaltung unserer hohen Hygienestandards durch engmaschige Kontrollen sicher. Die regelmäßige Teilnahme an der „Aktion Saubere Hände" der WHO bezieht das gesamte Klinikpersonal in die Händehygiene ein.

Patientensicherheit und Qualitätsmanagement

Endoprothesenregister Deutschland – EPRD

Als eine der ersten Kliniken nimmt Manhagen freiwillig an der Routineerfassung im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) teil und ist als beratender Projektpartner im Exekutivkomitee vertreten. Ziele sind die Qualitätssicherung, die Weiterentwicklung durch eine externe Ergebniskontrolle sowie der Vergleich mit anderen Kliniken bei endoprothetischen Operationen.

CIRS – Sicherheit aus der Luftfahrt

CIRS (Critical Incident Reporting System) ist ein Fehlermeldesystem für Mitarbeiter im Krankenhaus, über das sicherheitsrelevante Vorkommnisse anonym gemeldet werden können. So können Abhilfemaßnahmen getroffen und Fehler für die Zukunft vermieden werden. CIRS basiert auf den Prinzipien und Konzepten aus der Luftfahrt und geht mit seinen hohen Sicherheitsanforderungen deutlich über den gesetzlich geforderten Standard für medizinische Einrichtungen hinaus. 

IMC – Intermediate-Care

Zur Erhöhung der Patientensicherheit haben wir mit unseren Intermediate-Care-Betten eine weitere Versorgungsstufe eingerichtet. In den speziellen Intermediate-Care Bereich können Patienten kurzfristig für eine intensivere und kontinuierliche Überwachung aufgenommen werden, z.B. wenn sie nach der Operation für eine Verlegung auf die Normalstation noch nicht stabil genug sind.

Prof. Dr. Joerg Braun_Portraet_Klinik Manhagen
Prof. Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Direktor
Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, internistische Intensivmedizin, Allergologie, Infektiologie

“Patientensicherheit fängt bereits bei der OP Vorbereitung an: Vorerkrankungen und die Vormedikation werden sorgfältig dokumentiert. Kritische Fälle werden im Rahmen einer Risikosprechstunde durch einen anästhesiologien und einen internistischen Facharzt eingeschätzt. Hierbei wird geprüft, ob und wie eine präoperative Stabilisierung und Optimierung möglich ist. In einzelnen Fällen können auch zusätzliche Untersuchungen hier oder in Kooperation mit dem Hausarzt durchgeführt werden. Am Ende können wir sehr häufig den geplanten Eingriff hier im Haus durchführen, auch wenn Begleiterkrankungen vorliegen. Alter alleine spielt dabei in der Risikobewertung keine Rolle!”