Fußchirurgie

  • Hallux valgus, Hallux rigidus, Krallenzeh, Hammerzeh und Klauenzeh
  • Knick-/Senk-/Spreizfuß, Hohlfuß, Klumpfuß und Sichelfuß
  • Fußdeformitäten bei Gicht, Rheuma oder Diabetes
  • Arthrose und Knorpelschäden an Sprunggelenk und Fußwurzel
  • Achillessehnenbeschwerden, Fersensporn, Haglundexostose und Bandinstabilitäten
  • Nervenengpasssyndrome wie Morton Neurom und Tarsaltunnel-Syndrom
  • Charcotfuß und Frakturen
split-fuss

Konservative Behandlung

Orthopädietechnik

Orthopädietechnische Hilfsmittel können Gelenke entlasten, Bewegungsabläufe unterstützen und Heilungsprozesse begleiten.

Stoßwellentherapie bei Sehnenbeschwerden

Die Stoßwellentherapie kann bei chronischen Sehnen- und Ansatzbeschwerden eingesetzt werden, zum Beispiel an Ferse, Achillessehne, Schulter oder Ellenbogen.

Informationen zu Selbstzahlerleistungen

Fußbeschwerden verstehen

Achillessehnenbeschwerden

Schmerzen an der Achillessehne können unterschiedliche Ursachen haben. Bei länger bestehenden Beschwerden können Verdickungen und verschleißbedingte Veränderungen der Sehne hinzukommen. Übungen und Physiotherapie gehören zu den konservativen Behandlungsmöglichkeiten. Die Auswahl weiterer Maßnahmen richtet sich nach dem Befund.

Fersenschmerz und Plantarfasziitis

Überlastung, Fußfehlstellungen oder eine verkürzte Wadenmuskulatur können Beschwerden an der Fußsohle begünstigen. Ein im Röntgenbild sichtbarer Fersensporn allein erklärt die Schmerzen nicht: Beschwerden können auch ohne Sporn bestehen. Die Behandlung erfolgt meist konservativ, beispielsweise mit angepassten Einlagen und Übungen. Sie kann sich über mehrere Monate erstrecken.

Hinterer Fersensporn und Haglund-Exostose

Ein knöcherner Sporn am Ansatz der Achillessehne oder ein knöcherner Überstand des Fersenbeins kann die Sehne und den benachbarten Schleimbeutel reizen. Möglich sind Schmerzen beim Gehen, unter Belastung oder durch Druck des Schuhs. Ob eine operative Korrektur infrage kommt, wird anhand des Befunds und des bisherigen Behandlungsverlaufs entschieden.

Hallux valgus: Fehlstellung der Großzehe

Beim Hallux valgus können Schmerzen an der Innenseite der Großzehe und durch Fehlbelastung unter der Fußsohle auftreten. Auch benachbarte Zehen können verdrängt werden. Angepasstes Schuhwerk kann Beschwerden lindern. Bleiben die Einschränkungen bestehen, wird individuell geprüft, ob und welches Korrekturverfahren sinnvoll ist.

Hallux rigidus: Arthrose der Großzehe

Verschleiß im Großzehengrundgelenk kann Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit verursachen. Durch Schonhinken können auch andere Bereiche des Fußes stärker belastet werden. Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden und Gelenkzustand; zu den Möglichkeiten gehören angepasstes Schuhwerk und bei entsprechender Indikation eine operative Versorgung.

Hammerzehen und Krallenzehen

Zehenfehlstellungen können schmerzhafte Schwielen und Probleme im Schuh verursachen. Anfangs sind die Zehen häufig noch beweglich, später können Gelenke in der Fehlstellung einsteifen. Begleitende Fehlstellungen des Fußes und die Beweglichkeit der Zehen sind für die Behandlungsplanung wichtig.

Knick- und Senkfuß

Bei Erwachsenen kann ein erworbener Knick- oder Senkfuß unterschiedliche Beschwerden und weitere Zehenfehlstellungen verursachen. Das Vorgehen richtet sich nach Ausmaß, Beweglichkeit und möglichen Verschleißveränderungen. Ein kindlicher Knick- oder Senkfuß ohne Beschwerden ist dagegen häufig nicht behandlungsbedürftig; anhaltende Einschränkungen sollten individuell beurteilt werden.

Wiederholtes Umknicken und Bandinstabilität

Nach dem Umknicken müssen Verstauchung, Bandverletzung und Knochenbruch voneinander abgegrenzt werden. Dafür sind die Untersuchung und je nach Befund bildgebende Verfahren wichtig. Wiederholtes Umknicken kann auf eine chronische Bandinstabilität hinweisen. Stabilitätstraining und gegebenenfalls operative Verfahren werden abhängig vom Befund abgewogen.

Vorfußschmerzen und Morton-Neurom

Schwielen unter dem Vorfuß können auf eine Fehlbelastung hinweisen. Beim Morton-Neurom liegt eine schmerzhafte Veränderung eines Nervs vor. Die genaue Ursache der Beschwerden ist entscheidend, um entlastende Maßnahmen und gegebenenfalls weitere Behandlungsmöglichkeiten auszuwählen.

Knochenbrüche am Fuß

Bei Brüchen sind unter anderem die Stellung der Knochen und die Stabilität entscheidend. Während manche unverschobenen Brüche durch Ruhigstellung ausheilen können, kann bei Fehlstellungen eine operative Stabilisierung erforderlich sein. Die Belastung wird entsprechend dem konkreten Befund festgelegt.

Belastung und Sport nach einer Behandlung

Wann normales Schuhwerk, längere Gehstrecken oder Sport wieder möglich sind, hängt von Erkrankung, Behandlung und Heilungsverlauf ab. Nach einer Operation können vorübergehend ein Spezialschuh, eine Orthese oder Gehstützen erforderlich sein. Maßgeblich sind die individuellen Nachbehandlungshinweise, nicht ein allgemeiner Zeitplan.

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Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie
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