Klinik Manhagen als gefragter Drehort
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Organisiert wird die Zusammenarbeit zentral das Marketing der Klinik. „Wir haben es hier so schön vor Ort – die tollen Zimmer, die ansprechenden Klinikgebäude und unsere großzügige Parkanlage“, erklärt Marketing-Leiterin Insa Winkler.
Dass Dreharbeiten im laufenden Klinikbetrieb überhaupt möglich sind, ist vor allem dem Engagement vieler Bereiche zu verdanken. Kolleginnen und Kollegen aus Haustechnik, den Stationen und weiteren Abteilungen unterstützen die Produktionen ebenso wie die sorgfältige Abstimmung der Drehpläne mit der Bettenbelegung. „Das funktioniert nur, weil viele Kolleginnen und Kollegen auch Lust darauf haben und es gemeinsam mit uns möglich machen – viele begrüßen die Abwechslung zum Klinikalltag“, so Winkler.
Die Liste der Produktionen ist inzwischen beachtlich: Das Großstadtrevier ist bereits mehrfach zu Gast gewesen, sowohl für einzelne Expisoden wie auch für den preisgekrönten 90-Minüter „Im Moment der Angst“. Darüber hinaus wurde auch gedreht für Die Frau ohne Namen, Die Kanzlei – Weites Land, Netflixserie Intimate, Blutsbande – Mord im Teutoburger Wald (Network Movie) oder das Hamburg Media School-Projekt Wie es war.
Dabei zeigt sich die Klinik erstaunlich wandelbar: Mal diente sie als Rehazentrum, mal als Krankenhaus mit zentraler Notaufnahme, als Alten- oder Pflegeheim. Besonders die in der historischen Villa Wulfriede beheimatete Augenklinik bietet einfach eine besondere Kulisse. „Und dieses Mal sind wir sogar eine Psychiatrie“, sagt Winkler mit einem Augenzwinkern. „Das kam bei den Kolleginnen und Kollegen richtig gut an“, lacht sie.
Auch Werbeproduktionen gehören dazu: Für einen Versicherungs-Spot unterstützte die Klinik ein Filmteam – inklusive fachlicher Expertise vor Ort. „Unser Stationsarzt hat den Schauspielern gezeigt, wie man korrekt Blut abnimmt und wie eine Visite durchgeführt wird – natürlich nur simuliert“, erzählt Winkler.
Die medizinische Kompetenz ist auch hinter den Kulissen gefragt. „Ich bekomme tatsächlich häufiger Anrufe von Motivleitern, die wissen möchten, wie bestimmte Abläufe funktionieren, damit Szenen möglichst realistisch dargestellt werden können“, berichtet Winkler. „Wir Manhagener sind sehr hilfsbereit und erklären das gern. Ich vermittle dann die passenden Ansprechpartner im Haus.“
Ein zusätzlicher Mehrwert entsteht intern: Komparsenrollen werden häufig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernommen. Das sorgt nicht nur für spannende Einblicke hinter die Kulissen, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl und wirkt sich positiv auf das Employer Branding der Klinik aus. „Bisher hatten alle sehr viel Spaß daran“, so Winkler. Auch die Zusammenarbeit mit den Filmteams wird durchweg positiv erlebt: „Die Crews sind immer sehr nett und höflich im Umgang – das passt einfach zu uns.“
Gleichzeitig bleibt die Klinik in ihren Entscheidungen unabhängig. „Nicht aus jeder Anfrage wird ein Filmprojekt“, betont Winkler. „Oft passen die Vorstellungen von Filmproduktion und Krankenhausrealität nicht zusammen. Wir sind in erster Linie eine Fachklinik – unsere Patienten und das Tagesgeschäft geht immer vor. Aber wenn es sich gut integrieren lässt, sind wir sehr gern Locationgeber.“
So verbindet die Klinik Manhagen medizinische Kompetenz mit medialer Präsenz – und bietet gleichzeitig eine außergewöhnliche Kulisse für die Film- und Fernsehbranche.
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